Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Das Ö1 Konzert

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Der Engel der Geschichte". Anlässlich von Walter Benjamins 80. Todestag erinnert der evangelische Theologe und emeritierte Bischof Michael Bünker an den Philosophen, dessen Einfluss auf die moderne Philosophie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts enorm war "Es gibt ein Bild von Paul Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen, und seine Flügel sind aufgespannt", schreibt der Philosoph Walter Benjamin, der das Bild 1921 von Paul Klee erworben hat. Dieser Engel hat den Philosophen 20 Jahre lang begleitet - auch ins Exil. Und er hat sein Denken geprägt. Bis hin zu einem seiner berühmtesten Texte: "Über den Begriff der Geschichte", als aus dem "Angelus Novus" der "Engel der Geschichte" wurde. Walter Benjamins Texte sind tief und bisweilen mystisch, er war ein profunder Kenner der Literatur und der Philosophie. Benjamin (1892 - 1940) war jüdischer Herkunft und musste aufgrund der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach Frankreich ins Exil gehen. 1940 war er gezwungen, zu Fuß über die Pyrenäen nach Spanien zu flüchten, ihm wurde jedoch an der französisch-spanischen Grenze von den spanischen Grenzbeamten die Einreise verweigert, woraufhin er noch in der gleichen Nacht Suizid beging. Berühmt wurde er erst lange nach seinem Tod, in der Aufbruchsphase der 1960er-Jahre. Doch da seine Philosophie immer "zwischen den Stühlen" positioniert war, konnten vielfach weder die politischen Lager noch die mystisch-spirituellen Richtungen etwas mit ihm anfangen. Anlässlich von Walter Benjamins 80. Todestag am 26. September erinnert der evangelische Theologe und emeritierte Bischof Michael Bünker an den Philosophen, dessen Einfluss auf die moderne Philosophie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts enorm war.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Teresa Vogl. ...und ein Hommage an Wien Wir lassen Ray Charles zum 90. Geburtstag hoch leben, verjagen noch einmal einen gewissen Jack, widmen uns der musikalischen Auferstehung und galoppieren durch Wien. Dazu gibt es zwei Bäche und einen Wolf.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Andreas Ranner ist Zoologe im Amt der Burgenländischen Landesregierung und Lektor an der Universität Wien. Er spricht über das Hören von Vogelstimmen. Teil 3: Die Erweiterung des Wissens Gestaltung: Renate Pliem Sie gehören zum "Soundtrack der Natur" wie Blätterrauschen und Wasserplätschern: Vogelstimmen begleiten den Menschen schon seit Urzeiten. In fast allen Lebensräumen bilden sie eine Klangkulisse, sie kündigen den Frühling an und beginnen den Tag. Doch wie erkennt man Vogelstimmen? Wie hört man, welche Art zu welchem Gesang, zu welchem Ruf gehört? Wie merkt man sich Vogelstimmen, erweitert sein Repertoire und hat eine "Klangbibliothek" abrufbereit? Fünf Expert/innen geben diese Woche Einblick in ihre ganz persönliche Zugangsweise zum Hören von Vogelstimmen: Sie erläutern den rhythmischen Gesang des Wiedehopfs, präsentieren die musikalische Ausdrucksweise der Sprosser, einer Schwesterart der Nachtigall. Sie nehmen uns mit auf einen nächtlichen Ausflug in den Nationalpark Donauauen, um den Eulen zu lauschen. Sie erzählen, wie sich das Lernen von Vogelstimmen im Lauf der Jahrzehnte verändert hat. Den Abschluss der Woche macht die "Königin der Nacht", die Nachtigall, die auf einer einzigartigen Aufnahme zu hören ist. Eine Sendereihe im Rahmen der Ö1 Themenwoche "Hören"

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Die Welt des Hörens

Die vielen Facetten einer Sinneswahrnehmung (3). Gestaltung: Julia Reuter Manchmal, spät am Abend im Wiener Funkhaus, kann es passieren, dass einem auf dem Weg durchs Stiegenhaus Richtung Ausgang die Klangwelten zweier Radiosender (Ö1 und Radio Wien) entgegentönen, nämlich genau an der Schwelle zwischen zweiten und erstem Stock. Die eine Klangwelle lässt David Bowie über "Heroes" singen, die andere streift einen mit Ballettmusik von Maurice Ravel. Unser Gehör ist in der Lage, beide Musikstücke in Sekundenbruchteil wahrzunehmen, zu verorten und zu entscheiden, ob es wohlklingend oder eine sogenannte Kakophonie, also Lärm, ist. Um überhaupt hören zu können, benötigen wir unsere Ohren, die in drei Bereiche unterteilt sind: das Außenohr, das Mittelohr und das Innenohr. Der Hörbereich des Menschen reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz. Schallwellen mit Frequenzen unterhalb und oberhalb dieser Werte sind für den Menschen unhörbar. Sie werden als Infra- bzw. als Ultraschall bezeichnet. Im Lauf unseres Lebens nimmt das Hörvermögen kontinuierlich ab. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine reine Alterserscheinung. Auch junge Menschen sind mittlerweile immer mehr von Schwerhörigkeit betroffen. Schätzungen zufolge leidet in Österreich jeder Fünfte an einer Hörminderung. Betroffene warten im Schnitt sieben bis zehn Jahre, um etwas dagegen zu unternehmen. Den meisten Menschen, die unter einer Schwerhörigkeit leiden, kann mit Hörgeräten geholfen werden. Als Alternative dazu gibt es auch Hörimplantate. Gehörlose Menschen kommunizieren hauptsächlich mit Gebärdensprache. Blinde Menschen nutzen ihren Hörsinn zur Orientierung im Raum. Zum Beispiel mit der Klicksonar-Technik, eine fortgeschrittene Variante der aktiven Echoortung. Diese Methode ermöglicht Blinden, sich gut im Alltag zurecht zu finden und sogar Fahrrad zu fahren oder Klettern zu gehen. Bei der Klicksonar-Technik wird mit der Zunge geschnalzt und so eine Schallwelle produziert. Jeder Raum hat einen eigenen Ton, eine ganz spezifische Akustik. Tontechniker/innen müssen sich u.s. für Musik- oder Sprachaufnahmen sowie bei Konzertübertragungen intensive mit Räumen auseinandersetzen. Es geht darum, einen optimalen Klang für die Zuhörer/innen zu erzeugen. Ob wohltuende Klänge, Lärm, Hörproduktionen, Hörakustik, Gehörlosigkeit oder Hörtraining - das Radiokolleg beschäftigt sich diese Woche intensiv mit den vielen Facetten des Hörsinns.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Neue Ideen mit Innovationspotential (3). Gestaltung: Irmgard Wutscher, Stefan Niederwieser, Margit Atzler, Ilse Huber, Hannah Horsten Ö1 sucht nach dem Zukunftspotential Österreichs. Wir laden Sie ein, uns in kurzen Videoclips vorzustellen, was Sie neu und anders machen. Im Radiokolleg präsentieren wir 12 Projekte, die Impulse zur Veränderung setzen und die Zukunft im Jetzt reparieren wollen. Nehmen Sie teil am Ö1 Generationendialog über die Gesellschaft von morgen. Auf der Videoplattform finden Sie Videos zu allen eingereichten Projekten. *Erster Wiener Lastenfahrradmarkt* Beim ersten Wiener Lastenfahrradmarkt werden an jedem 3. Sonntag im Monat die Lastenfahrräder zu Marktständen - in dem Waren auf den Ladeflächen feilgeboten werden. So entsteht eine mobile Marktstruktur, die jedes Mal neu und anders ist. Je nachdem welche AnbieterInnen mit welchen Dingen vorbeikommen. Das kann Gemüse oder Second-Hand Kleidung sein, und es kann gekauft oder getauscht werden. Eine praktische Übung in Miko-Ökonomie. - Gestaltung: Irmgard Wutscher *Tiny Emotions - Psychische Gesundheit in der Kinderliteratur* Mentale Gesundheit wird in der Kinderliteratur viel zu spärlich behandelt - meint zumindest Tiny Pribitzer von "Tiny Emotions". Sie ist Grafikdesignerin und Illustratorin und möchte das Thema der psychischen Gesundheit in Kinderbüchern neu aufrollen. Denn gerade bei der Kommunikation von solch schwierigen Themen schaffen Bücher eine großartige Brückenfunktion zwischen Eltern und Kindern. Gemeinsam mit PsychologInnen und TherapeutInnen möchte Tiny Pribitzer optisch ansprechende Kommunikationsmöglichkeiten kreieren, die eine Stütze in einschneidenden Erlebnissen darstellen. - Gestaltung: Hannah Horsten - Tiny Emotions *Institut für zeitgemäße Arbeit* "Wenn er ham kummt, is finster, der Tag is vorbei, er hat tan, was zu tun is, weil des muss so sei", singt Ostbahn Kurti im Song "Arbeit". Dabei sollte es - meint Tobias Krall, Gründer des Instituts für zeitgemäße Arbeit - am Ende des Tages viel stärker darum gehen, was man in die Gesellschaft eingebracht hat. Er hat vor acht Jahren das Institut für zeitgemäße Arbeit gegründet. Burnout ist für ihn ein Symptom des Raubbaus an den eigenen Ressourcen. Acht Prozent der Beschäftigten, so eine Studie des Sozialministeriums, sind bereits im Burnout, über ein Drittel am Weg dorthin. Dem stellt Tobias Krall das bedingungslose Grundeinkommen gegenüber, das Menschen ein normales Leben sichert, mehr Eigenverantwortung zulässt und durch technischen Fortschritt immer näher rückt. Das Institut pflegt zudem den persönlichen Austausch zum Thema Arbeit, etwa an runden Tischen, auf Wanderungen oder in Seminaren. https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/21a4e88b-6296-4254-b192-74ca3a61e446/Institut-fuer-zeitgemaesse-Arbeit|Reparatur der Zukunft] - Institut für zeitgemäße Arbeit

09.45 Uhr
Radiokolleg - Eine Zeitreise mit Alice Harnoncourt

Die österreichische Pionierin der historischen Aufführungspraxis wird 90 (3). Gestaltung: Helene Breisach, Marie-Theres Himmler Hinter jedem starken Mann steht eine ebenso starke Frau - so abgedroschen das klingen mag, so sehr trifft es bei Alice Harnoncourt zu: Seit Studienzeiten war sie die Partnerin von Nikolaus Harnoncourt. Ihr ganzes Leben war und ist bis heute von Musik begleitet und durchdrungen: Sie begann früh Klavier zu spielen, bevor sie mit neun Jahren die Liebe zur Geige entdeckte. Während des Musikstudiums lernte sie Nikolaus Harnoncourt kennen. Im Jahr 1953 heirateten die beiden - im selben Jahr gründeten sie den Concentus Musicus Wien. Als eines der ersten Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben haben, leisteten sie wesentliche Pionierarbeit. Dafür mussten erst einmal die geeigneten Instrumente, Noten und Musiker gefunden werden: In Klosterbibliotheken und Archiven forschten die Harnoncourts nach historischem Notenmaterial, das sie in ungezählten Stunden handschriftlich kopierten. Auf der Suche nach originalen Instrumenten durchstöberten sie Dachböden, Kirchen, Trödlerläden und Auktionshäuser in ganz Europa. Alice Harnoncourt spielte viele Jahre auf einer Violine des Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer, dessen Instrumente zu Bach-Zeiten auf dem ganzen Kontinent berühmt waren. 30 Jahre lang prägte Alice Harnoncourt den Concentus Musicus maßgeblich mit - als Konzertmeisterin und auch als Solistin. Aufnahmen mit ihr existieren etwa von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" oder Bachs Brandenburgischen Konzerten. Bis 2015 war sie Mitglied des Orchesters, in den letzten Jahren noch als Geigerin am ersten Pult, an der Seite von Konzertmeister Erich Höbarth. Und auch das Familienleben der Harnoncourts, mit vier Kindern, war stets eng verwoben mit der musikalischen Arbeit der Eltern. Die historisch informierte Aufführungspraxis ist heute eine feste Größe in der klassischen Musikwelt - zahlreiche Originalklangensembles existieren neben den modernen Orchestern. Aber auch deren Spielpraxis orientiert sich stärker an historischen Vorbildern, als das vor 70 Jahren der Fall war. Heute ist nur noch schwer vorstellbar, wie sehr die ersten Originalklangensembles die damaligen Klangvorstellungen und Hörgewohnheiten durcheinandergewirbelt haben. Seit dem Tod ihres Mannes im Jahr 2016 hat Alice Harnoncourt mehrere Bücher mit Aufzeichnungen von Nikolaus Harnoncourt herausgebracht. Bis heute verwaltet sie das Archiv des Concentus Musicus. Es beherbergt zahlreiche Notizen und Partituren, die sie nach Anweisungen ihres Mannes eingerichtet hat - unschätzbare Dokumente einer künstlerischen Symbiose. Am 26. September feiert Alice Harnoncourt ihren 90. Geburtstag. Marie-Theres Himmler und Helene Breisach haben für die Musikviertelstunde mit der Jubilarin gesprochen. Außerdem kommen einige Weggefährten zu Wort - ein facettenreiches Porträt der österreichischen Musikpionierin.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

mit Stephanie Maderthaner. "Für Ludwig" - Ludwig van Beethoven: Variationen über einen Walzer von Anton Diabelli in C-Dur op. 120 (Piotr Anderszewski/Klavier) Mit einem geschickten Schachzug lässt der Verleger Anton Diabelli die wichtigsten Komponisten seiner Zeit (von ihnen fast unbemerkt!) gegeneinander antreten: sie alle sollen einen Beitrag, eine Variation, zu einem von ihm komponierten Walzer liefern. Liebevoll, jedoch wenig ehrgeizig, macht sich der junge Schubert an die Arbeit und liefert die Variation ab, die angeblich am weitesten von Diabellis Walzer entfernt ist. Das Wunderkind Liszt gibt auch etwas ab - recht virtuos und ein wenig Etüden-mäßig. Einer, der die Sache wirklich sehr ernst nimmt und diesen Wettstreit als solchen annimmt (er will ja keinen "Schusterfleck" abgeben!) ist Ludwig van Beethoven. Er schreibt eines der größten Klavier-Variationswerke der Musikgeschichte, indem er 33 "Veränderungen" über Diabellis Walzer erfindet. Und: er gibt als Letzter ab, lange nach Liszt und Schubert.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Großer Lärm" und andere Kurzprosa von Franz Kafka. Es liest Cornelius Obonya. Eine Sendung der Ö1 Themenwoche Hören. Drei Kurztexte rund um das Hören des verbrieft lärmempfindlichen Franz Kafka: In der kleinen Erzählung "Unglücklichsein" ruft der Schrei eines einsamen Junggesellen ein kindliches Gespenst herbei, mit dem sich ein gereizter Dialog entspinnt; in der Miniatur "Das Gassenfenster" verbinden nur die Straßengeräusche den Verlassenen mit der Menschheit; und in der autobiografischen Skizze "Großer Lärm" bilden die häuslichen Störgeräusche die familiäre Hierarchie ab. Texte, die 1912 veröffentlicht wurden, also im gleichen Jahr, in dem die ersten Entwürfe zu "Der Verschollene" entstanden, zwei Jahre vor der Niederschrift von "Der Prozess". "Unglücklichsein" und "Das Gassenfenster" erschienen in "Betrachtung", dem ersten veröffentlichten Buch Kafkas (im jungen Rowohlt Verlag), "Großer Lärm" in der Prager Zeitung "Herder Blätter".

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Helene Breisach.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Nicky Spence, Tenor; Malcolm Martineau, Klavier. Lieder von Hugo Wolf, Hubert Parry, Robert Schumann, Henri Duparc, Reynaldo Hahn, Gabriel Fauré, Thomas Dunhill, Jozef Zygmunt Szulc, Benjamin Britten, Jonathan Dove, Buxton Orr, Roger Quilter, Gustav Holst, Stephen Sondheim und Frank Bridge (aufgenommen am 16. Juli in den Glasgow City Halls). Präsentation: Chris Tina Tengel

15.30 Uhr
Moment

Wenn das Rätselspiel im geschlossenen Raum Teil des Unterrichts wird Ein Escape Room ist ein Rätselspiel "vor Ort", der Name beschreibt auch das Ziel - dem Raum zu entkommen. In einer kleinen Gruppe werden die Räumlichkeiten betreten, die Türe fällt zu und man hat 50 Minuten Zeit, das Rätsel zu lösen. Escape Rooms gibt es seit den 1980er Jahren, doch in den letzten Jahren wurde es zu einem richtigen Trend. Durch das gemeinsame Suchen und Finden von Hinweisen und das Lösen des Rätsels zeigt sich, wie die Zusammenarbeit in einer Gruppe funktioniert und kann das Teamwork fördern - das wurde in den letzten Jahren auch von Schulen und Unternehmen erkannt. Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Laa an der Thaya haben im Zuge des Unterrichts einen Escape Room besucht. Gestaltung: Laura Angermann Wort der Woche: Noel Kriznik Moment-Echo: Jonathan Scheucher

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Was beim Musikhören im Körper passiert Rudi hört gerne Musik; vor allem solche, die so richtig packend ist und bei der ihm der Rhythmus seine vier Pfoten zucken lässt. Kann es sein, dass Musik etwas im Körper bewirkt, fragt sich der Radiohund und erkundigt sich bei Thomas Stegemann, Professor für Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Praxis - Religion und Gesellschaft

16.40 Uhr
Das Ö1 Gesundheitsmagazin

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.25 Uhr
Das Objekt der Begierde

Ein Sommer voller Museen in Österreich 1

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Feindbilder im Wandel der Zeit mit: Johannes Feichtinger und Johann Heiss, Österreichische Akademie der Wissenschaften Gestaltung: Rosemarie Burgstaller "Vorurteile und Stereotype verdichten sich bei gebotenem Anlass zu geschlossenen Feindbildern, die hohe integrative Kraft haben. Dieser Prozess lässt sich - in Krisenzeiten, im Krieg, oder zur Beförderung bestimmter politischer Absichten - beschleunigen durch Propaganda oder andere Einwirkungen auf die öffentliche Meinung," so der deutsche Historiker und Antisemitismusforscher Wolfgang Benz. Feindbilder reduzieren die Welt auf zwei Perspektive: Gut und Böse. Mit dieser Formel von "Wir" und "Ihr" tragen sie auf fatale Weise zum Aufbau und Zusammenhalt von Gemeinschaften und Gruppen bei, indem die ab- und auszugrenzende Gruppe als Bedrohung betrachtet wird. Durch Diffamierung der "Anderen" lässt sich das Bild von sich selbst idealisieren und überhöhen. Der Feindbildbegriff täuscht Beständigkeit und Stabilität vor, Feindbilder sind aber zeit- und kontextgebunden, außerdem unterliegen sie Konjunkturen.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Mittwochsrunde Diskussion zu einem aktuellen Thema

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Chinesische Repressionspolitik in einem uralten Kulturraum Von Brigitte Voykowitsch Turpan und Kashgar: Das sind nur zwei Orte an der historischen Seidenstraße, die aufgrund ihrer Bedeutung für Kultur und Handel in die Geschichte eingingen. Heute liegen sie in der westchinesischen Region Xinjiang, mehrere tausend Kilometer von Peking entfernt. Offiziell wird Xinjiang als "Uigurisches Autonomes Gebiet" bezeichnet. Tatsächlich sind die Uiguren ebenso wie andere zentralasiatische Volksgruppen seit Jahrzehnten einer massiven Sinisierung ausgesetzt. In jüngster Zeit hat Peking seine Repressionspolitik massiv verschärft. Denn für die Volksrepublik ist das an Rohstoffen reiche Xinjiang ein strategisch wichtiges Gebiet. Für die Uiguren und andere Zentralasiaten ist es ihr uralter Siedlungsraum, dessen Kulturen, Sprachen und Traditionen sich markant von denen der Han-Chinesen unterscheiden. Ostturkestan ist der Name, den viele von ihnen benutzen - schon darin klingt eine andere Welt an.

19.30 Uhr
Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Patrizia Jilg. Freiburger BarockConsort; Marianne Beate Kielland, Mezzosopran; Christophe Dumaux, Countertenor. Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater; Vokal- und Instrumentalwerke von Nicola Porpora, Francesco Durante,und Nicola Fiorenza (aufgenommen am 27. August im Haus der Musik Innsbruck im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2020")

21.00 Uhr
Salzburger Nachtstudio

Der Soziologe Richard Sennett Gestaltung: Michael Reitz Der Soziologe Richard Sennett, geboren 1943 in Chicago, ist einer der einflussreichsten und bekanntesten Gesellschaftswissenschaftler unserer Zeit. In seinen Arbeiten ("Verfall und Ende des öffentlichen Lebens"; "Der flexible Mensch"; "Die Kultur des neuen Kapitalismus"; "Respekt im Zeitalter der Ungleichheit") geht er immer wieder der Frage nach, inwiefern die Ideengeschichte direkte Auswirkungen auf das alltägliche Leben des Menschen, der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Formung von Individualität haben kann. Sennetts Hauptthemen sind dabei Vereinzelung, Orientierungslosigkeit und Ohnmacht des modernen Menschen angesichts einer Welt, die immer mehr auf Schnelligkeit und Flexibilität basiert als auf tieferem und genauerem Reflektieren und Können. Vor allem durch seinen flüssigen erzählerischen Stil wurden alle Bücher Richard Sennetts zu Bestsellern: sein Buch "Fleisch und Stein" liest sich geradezu wie ein ideenhistorischer Krimi. Ein Salzburger Nachtstudio von Michael Reitz

21.55 Uhr
rein-gehört

Der neue Ö1 Audioguide im Podcastformat. Gestaltung: Ulrike Leitner und Bernhard Eppensteiner

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Die Welt des Hörens. Die vielen Facetten einer Sinneswahrnehmung (3). Gestaltung: Julia Reuter Reparatur der Zukunft. Das Casting neuer Ideen (3). Gestaltung: Team des Radiokollegs Eine Zeitreise mit Alice Harnoncourt. Die österreichische Pionierin der historischen Aufführungspraxis wird 90 (3). Gestaltung: Helene Breisach, Marie-Theres Himmler

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Magazin Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Wir porträtieren jede Woche eine Musikerin bzw. einen Musiker der 22 aktuellen Klangforum-Mitglieder. Heute stellt Helene Breisach den Cellisten Andreas Lindenbaum vor. Alle bisherigen Porträts finden Sie unter Gestaltung: Astrid Schwarz

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten